Öl Ölpreise legen leicht zu

Die Woche fängt gut an: Die Ölpreise sind weiter gestiegen. Grund ist die Verlängerung der Förderbegrenzung der Opec. Allerdings wird dadurch die Förderung in den USA lukrativer und das deckelt die Preisentwicklung.

Die Nordseesorte Brent gilt neben der US-Sorte WTI als Referenzwert für die Ölpreise. Quelle: dpa

Frankfurt/SingapirDie Ölpreise sind am Montag im frühen Handel etwas gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 68,76 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 13 Cent auf 63,50 Dollar.

Für leichten Auftrieb sorgte laut Händlern, dass sich Russland und Saudi-Arabien zuletzt entschlossen zeigten, innerhalb der Opec-Allianz die Förderbegrenzung mindestens bis zum Jahresende fortzusetzen. Die Fördergrenze hebt zwar wie gewünscht die Preise an. Zugleich aber wird damit auch die Förderung in den USA wieder lukrativer. Die Produktion der US-Branche wirkt damit wie eine Preisobergrenze und steht der Opec-Strategie entgegen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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