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Öl Ölpreise legen leicht zu

Hinweise auf steigende Reserven der USA belasten den Ölpreis kaum noch. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet am Donnerstagmorgen 69,86 Dollar.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

New York/London Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent wurde am Morgen bei 69,86 US-Dollar gehandelt. Das waren 33 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 24 Cent auf 64,62 Dollar.

Am Vortag hatten Hinweise auf ein steigendes Ölangebot in den USA zwischenzeitlich auf die Preise gedrückt; eine Erholung folgte aber schnell. Offiziellen Zahlen zufolge legten die US-Ölreserven deutlich zu. Allerdings waren zugleich die Bestände an Ölprodukten wie Benzin zurückgegangen, so dass sich die Auswirkungen am Ölmarkt in Grenzen hielten.

Meldungen über eine zeitliche Ausdehnung der Zusammenarbeit zwischen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Russland auf möglicherweise zehn bis zwanzig Jahre konnten die Ölpreise nicht nennenswert bewegen.

Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo hatte bestätigt, dass das Kartell eine langfristige Kooperation mit dem wichtigen Förderland Russland anstrebe. Seit geraumer Zeit gilt eine Förderkürzung, mit der die Opec-Staaten und Russland gemeinsam eine Stabilisierung der Ölpreise anstreben.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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