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Öl Ölpreise legen wegen fallender US-Reserven zu

Der Ölpreis war zuletzt wegen Spekulationen zu einer Erhöhung der saudischen und russischen Fördermenge gesunken. Nun stützen Meldungen über sinkende US-Reserven den Preis.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 75,87 US-Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 36 Cent auf 65,88 Dollar.

Bis zum Dienstag waren die Ölpreise nach Hinweisen, dass die wichtigen Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland über eine Erhöhung ihrer Fördermenge nachdenken, noch deutlich gefallen. Zuletzt wurden die Preise aber auch durch neue Meldungen zur Entwicklung der Ölreserven in den USA gestützt.

Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der amerikanischen Reserven in der vergangenen Woche um mehr als zwei Millionen Barrel ausgeht.

Ein Rückgang der Ölreserven kann ein Hinweis auf ein geringeres Angebot oder eine stärkere Nachfrage sein und stützt in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten der US-Regierung zur Entwicklung der Lagerbestände an Rohöl auf dem Programm. Hier rechnen Experten ebenfalls mit einem Rückgang der Reserven.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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