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Öl Ölpreise legen weiter zu

Zum Start in die neue Handelswoche steigen die Ölpreise weiter. Am Ölmarkt rückt die Förderpolitik der Opec-Staaten stärker in den Fokus.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Montag weiter zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 62,07 US-Dollar. Das waren 53 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 58 Cent auf 57,10 Dollar.

Am Ölmarkt rückt die Förderpolitik der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und verbündeter Förderländer stärker in den Fokus. Vertreter der in der sogenannten Opec+ zusammengefassten Ölstaaten treffen sich ab Mittwoch zu einem zweitägigen Treffen, um über die Fördermenge zu beraten. Marktbeobachter rechnen aber nicht mit einer Empfehlung für eine weitergehende Förderkürzung.

Im Fokus stand außerdem die Absetzung von Saudi-Arabiens Energieminister Chalid al-Falih. Am Wochenende war eine entsprechende Anordnung von König Salman veröffentlicht worden. Nachfolger wird demnach Prinz Abdulasis. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied des Königshauses die Verantwortung für die wichtige Ölpolitik des Landes bekommt.

Al-Falih hatte vor einigen Tagen bereits den Posten als Vorsitzender des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco verloren. Beobachter werteten den Schritt als Versuch, den immer wieder verschobenen Börsengang des weltgrößten Ölkonzerns voranzutreiben. Das „Wall Street Journal“ berichtete unter Berufung auf Insider, dass Kronprinz Mohammed bin Salman mit den Fortschritten unter Al-Falihs Führung unzufrieden gewesen sei.

Mehr: Dieser Mann soll Saudi Aramco an die Börse bringen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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