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Öl Ölpreise legen weiter zu

Die gute Stimmung an den Finanzmärkten kommt auch den Ölpreisen zu Gute. Die politische Stimmung zwischen den USA und China belastet jedoch weiterhin.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag weiter zugelegt. Händler begründeten die steigenden Preise mit der allgemein guten Stimmung an den Finanzmärkten. Riskantere Anlageformen wie Rohstoffe profitierten davon. Zudem besteht die Hoffnung auf eine anziehende Ölnachfrage infolge von Lockerungen der Corona-Beschränkungen.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 36,25 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,08 Dollar auf 34,33 Dollar.

In den vergangenen Wochen haben sich die Erdölpreise deutlich von ihrem Einbruch zu Beginn der weltweiten Corona-Krise erholt. Dazu beigetragen haben unter anderem erhebliche Produktionskürzungen namhafter Produzenten. Russland gibt sich deshalb zuversichtlich, dass sich der Rohölmarkt bereits im Juni oder Juli wieder im Gleichgewicht befindet, wie Energieminister Alexander Nowak am späten Montagabend sagte.

Belastet wird die Stimmung jedoch von den politischen Spannungen zwischen den USA und China. Getrübt wird das Verhältnis der beiden Wirtschaftsmächte durch das Bestreben Chinas, die Kontrolle über die Sonderverwaltungszone Hongkong mithilfe eines Sicherheitsgesetzes auszuweiten. Hinzu kommt Streit über die Schuld an der globalen Corona-Krise.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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