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Öl Ölpreise leicht gesunken

Nachdem die Ölpreise angesichts rückläufiger Lagerbestände seit Dienstag kontinuierlich gestiegen waren, ging es nun wieder leicht nach unten. Brent war 14 Cent günstiger als am Vortag, WTI 20 Cent.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 64,76 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 20 Cent auf 58,16 Dollar.

Der leichte Rückgang folgt auf deutliche Preisanstiege seit Dienstag. Die Ölpreise erhielten zuletzt Unterstützung durch neue Lagerdaten aus den USA. Das US-Energieministerium meldete erneut einen starken Rückgang der Rohölvorräte. Diese notieren aktuell auf dem tiefsten Stand seit etwa zwei Jahren. Rückläufige Lagerbestände sind ein Hauptziel des Ölkartells Opec, das durch eine Fördergrenze die Ölpreise anheben will.

Steigende Preise haben jedoch auch eine anziehende US-Ölförderung zur Folge, weil diese für amerikanische Unternehmen lukrativer wird. Dies ist ein wichtiger Grund für die stetig steigende Rohölförderung in den USA. Sie bewegt sich schon jetzt auf Rekordniveau und nähert sich der Marke von 10 Millionen Barrel je Tag. Die Internationale Energieagentur IEA geht davon aus, dass diese Marke im kommenden Jahr überschritten wird.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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