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Öl Ölpreise nahezu unverändert – Saudi-Arabien reduziert Fördermenge

Die globale Ölnachfrage dürfte laut einer Mitteilung der Opec am Mittwoch in diesem Jahr unerwartet stark fallen. Das dämpft die Stimmung am Markt.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum bewegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent betrug zuletzt 29,24 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 16 Cent auf 25,45 Dollar.

Weder die am Vortag präsentierten überraschend gesunkenen US-Rohölbestände, noch die von Saudi-Arabien reduzierten Fördermengen für einige asiatische Kunden konnten die Preise am Ölmarkt nachhaltig antreiben.

Warnungen des US-Notenbank-Chefs Jerome Powell vor einem weiteren konjunkturellen Abschwung und düstere Prognosen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) drückten hingegen auf die Stimmung am Markt. Wie die Opec am Mittwoch mitgeteilt hatte, dürfte die globale Ölnachfrage in diesem Jahr auf 90,6 Millionen Barrel pro Tag fallen. Bisher wurde von 92,8 Millionen Barrel pro Tag ausgegangen.

Die Ölnachfrage wird durch die Beschränkungen in der Coronakrise massiv belastet. So ist die Nachfrage nach Treibstoff aus dem Luft- und dem Straßenverkehr weltweit eingebrochen. Wichtige Abnehmer wie die USA, Europa und Indien sind besonders betroffen. Gleichzeitig bewegt sich das Angebot auf einem hohen Niveau.
Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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