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Öl Ölpreise sind dank Saudi-Arabien leicht gestiegen

Aussagen des OPEC-Risen Saudi-Arabien treiben die Preise in den letzten Tagen. Auch heute haben sie einige Cent angezogen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt, Singapur Die Ölpreise haben am Freitag an die Gewinne vom Vortag angeknüpft und sind leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 72,76 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg 29 Cent auf 69,75 Dollar.

Seit der Wochenmitte sind die Ölpreise auf Erholungskurs, nachdem sie in den Handelstagen zuvor zum Teil stark gefallen waren. Unter anderem hatte die Sorge vor einem Handelskrieg führender Industriestaaten und einem Abflauen der Weltwirtschaft die Ölpreise belastet.

Marktbeobachter erklärten die steigenden Ölpreise kurz vor dem Wochenende mit jüngsten Aussagen von Vertretern des führenden Opec-Landes Saudi-Arabien. Demnach werde nur so viel Rohöl exportiert, wie die Kunden tatsächlich brauchen.

Zuvor war Saudi-Arabien durch Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump unter Druck gesetzt worden. Der hatte eine höhere Fördermenge des Opec-Landes gefordert, um so die Ölpreise zu drücken. Weiter hieß es aus Saudi-Arabien, dass die Ölexporte im Juli in etwa auf dem Niveau vom Juni liegen dürften. Im August sei zudem ein Rückgang um 100 000 Barrel pro Tag zu erwarten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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