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Öl Ölpreise sinken leicht

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn leicht gesunken, doch das Niveau bleibt hoch – Anleger fürchten schärfere US-Sanktionen gegen Iran.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

New York/London Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 70,36 US-Dollar. Das waren 9 Cent weniger als am Freitag. In der Nacht auf Montag hatte der Brent-Preis allerdings zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Ende Januar bei 71,05 Dollar erreicht. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel zuletzt um 25 Cent auf 65,63 Dollar.

Marktbeobachter begründen das relativ hohe Niveau der Ölpreise mit der Sorge der Anleger vor einem schärferen Vorgehen der USA gegen das große Förderland und Opec-Mitglied Iran. Vor dem Wochenende war bekannt geworden, dass US-Präsident Donald Trump seinen bisherigen Sicherheitsberater H.R. McMaster durch John Bolton ersetzen wird. Dieser gilt als Hardliner, der die Kritik Trumps am Atomabkommen mit dem Iran teilt. Er dürfte eine härtere Gangart in der Iran-Politik vertreten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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