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Öl Ölpreise sinken weiter

Die Öllager in den USA sind voll, die Nachfrage wegen der Coronakrise schwach, zeigen aktuelle Daten des Energieministeriums. Das belastet die Preise.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel weiter nachgegeben. Am Markt wurden vor allem neue Lagerdaten aus den USA als Grund genannt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 40,01 Dollar. Das waren 30 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 21 Cent auf 37,80 Dollar.

Belastet wurden die Rohölpreise von Vorratszahlen aus den USA. Am Mittwochabend hatte das Energieministerium einen neuen Rekordstand der landesweiten Erdölbestände gemeldet. Hinzu kam ein deutlicher Anstieg der Rohölproduktion. Die hohen Bestände sind Folge einer schwachen Nachfrage nach Öl und Benzin wegen der Coronakrise.

Dessen ungeachtet haben sich die Ölpreise in den vergangenen Wochen deutlich von ihrem drastischen Absturz im März und April erholt. Geholfen haben Produktionsbeschränkungen großer Förderländer wie Saudi-Arabien oder Russland.

Außerdem tragen Lockerungen von Corona-Beschränkungen dazu bei, dass sich die Konjunktur in vielen Ländern von dem heftigen Absturz in der Coronakrise erholt. Das stärkt die Nachfrage.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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