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Öl Ölpreise stabil nach Vortagsverlusten

Nach Ankündigen des französischen Präsidenten Macron standen die Rohölpreis am Dienstag unter Druck. Mittlerweile hat sich die Marktsituation stabilisiert.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen nach spürbaren Verlusten am Vortag stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete im frühen Handel 73,84 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Taxas Intermediate (WTI) sank ebenfalls geringfügig um drei Cent auf 67,67 Dollar.

Am Dienstagabend waren die Rohölpreise unter Druck geraten, nachdem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron während eines Staatsbesuchs in den USA Vorschläge präsentierte, um das Atomabkommen mit dem Iran nicht zu gefährden. Die US-Regierung steht dem Abkommen kritisch gegenüber. Es gilt als möglich, dass US-Präsident Donald Trump das Abkommen aufkündigt und einstige Sanktionen wieder in Kraft setzt.

Für diesen Fall rechnen Fachleute mit einer erheblichen Beeinträchtigung des iranischen Rohölangebots. Das Land ist einer der größten Produzenten innerhalb des Ölkartells Opec. Der Vorschlag Macrons für ein umfassendes Abkommen unter Einschluss regionaler Kräfte dämpfte Ängste vor derartigen Knappheiten am Rohölmarkt etwas.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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