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Öl Ölpreise stabilisieren sich

Am Donnerstag bewegen sich die Ölpreise kaum vom Fleck. Zuvor belasteten die hohen US-Fördermengen und die Dollarstärke den Preis.

Donald Trump attackiert Opec wegen steigendem Ölpreis Quelle: dpa

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise haben sich am Donnerstag nur wenig bewegt. Die Notierungen konnten sich nach den Verlusten der vergangenen Handelstage vorerst stabilisieren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 64,67 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg hingegen geringfügig um zwei Cent auf 61,66 Dollar.

Zuvor hatte unter anderem ein neuer Rekordwert bei der Fördermenge an Rohöl in den USA die Preise belastet. Am Mittwoch hatte die US-Regierung gemeldet, dass die US-Ölproduktion in der vergangenen Woche mit 10,28 Millionen Barrel pro Tag so hoch war wie noch nie. Außerdem waren die US-Ölreserven zeitgleich um 3,0 Millionen Barrel auf 423,5 Millionen Barrel gestiegen. Ein Anstieg der US-Ölreserven kann ein Hinweis auf ein zu hohes Angebot auf dem Markt sein und belastet in der Regel die Ölpreise.

Neben der Entwicklung des Angebots bleibt auch die jüngste Kursstärke des amerikanischen Dollar ein Belastungsfaktor für die Ölpreise. Weil Öl in der amerikanischen Währung gehandelt wird, verteuert ein steigender Kurs den Rohstoff in Ländern außerhalb des Dollarraums und bremst somit die Nachfrage.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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