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Öl Ölpreise stabilisieren sich

Im Wochenverlauf waren die Ölpreise immer wieder unter Druck geraten. Der Preisverfall war am Freitag vorerst beendet.

Seit Anfang Oktober sind die Ölpreise um fast 20 Prozent gefallen. Nun haben sie sich zunächst stabilisiert. Quelle: dpa

SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag nach ihrem Sinkflug der vergangenen Tage zunächst stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 70,91 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um drei Cent auf 60,70 Dollar.

Seit Anfang Oktober sind die Ölpreise um annähernd 20 Prozent gefallen. Hauptauslöser war, dass die USA ihr Ölembargo gegenüber Iran wesentlich schwächer umsetzen als erwartet. Wichtigen Abnehmern iranischen Rohöls werden großzügige Ausnahmen erteilt. Befürchtungen einer Ölknappheit haben sich deshalb in einen erwarteten Erdölüberschuss gedreht.

Diese Wende ruft führende Rohölproduzenten auf den Plan. Am Wochenende könnte es eine erste Reaktion auf den Preisverfall geben. In Abu Dhabi trifft sich ein wichtiges Erdölkomitee, das den Kurs des Opec-Plus-Verbunds – bestehend aus dem Ölkartell Opec und anderen großen Produzenten – regelmäßig überprüft.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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