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Öl Ölpreise stabilisieren sich

Das Öl setzt die Erholung aus der Vorwoche fort und notiert kaum verändert. Starke Impulse sind nicht zu erwarten.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Montag an die Stabilisierung der vergangenen Handelstage angeknüpft. Starke Impulse blieben im frühen Handel jedoch aus. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 57,25 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg dagegen geringfügig auf 52,09 Dollar.

In den vergangenen Tagen hatten sich die Erdölpreise etwas von ihren deutlichen Verlusten seit Jahresbeginn erholt. Ein wichtiger Grund ist, dass der neuartige Coronavirus an den Finanzmärkten etwas von seinem Schrecken eingebüßt hat. Mit dazu beigetragen haben Gegenmaßnahmen der chinesischen Regierung. Zuletzt gab die chinesische Notenbank am Montag zusätzliches Zentralbankgeld an die Banken zu einem geringeren Zins aus.

Unterdessen scheint sich abzuzeichnen, dass die großen Ölförderer ihre für Anfang März geplante Sitzung nicht vorziehen. Der Verbund Opec+, dem neben den Mitgliedern des Ölkartells Opec weitere Ölriesen wie Russland angehören, sieht sich mit einer wesentlich schwächeren Rohölnachfrage konfrontiert. Ausschlaggebend ist der Coronavirus, der den Ölverbrauch insbesondere in China stark fallen lässt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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