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Öl Ölpreise steigen leicht – Brent weiter auf Vierjahreshoch

Die US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran treiben weiter die Ölpreise an. Auch die Angebotslage am Markt ist leicht angespannt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt, Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 85,08 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Montag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 31 Cent auf 75,61 Dollar.

Die Angebotslage am Rohölmarkt ist weiterhin angespannt. Ein rückläufiges Angebot aus Förderländern wie Venezuela oder Iran hat insbesondere europäisches Erdöl wesentlich verteuert. Die Nordseesorte Brent kostet derzeit so viel wie letztmalig vor knapp vier Jahren.

Wesentlicher Grund für die steigenden Preise sind Wirtschaftssanktionen der USA gegen Iran. Die Öllieferungen des drittgrößten Opec-Produzenten sind deshalb deutlich gefallen. Ob die Opec, wie von US-Präsident Donald Trump vehement gefordert, den Ausfall auffangen kann und will, gilt unter Experten als fraglich.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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