Öl Ölpreise steigen leicht

Ein Rückgang der Ölbohrungen in den USA haben die Preise des Rohstoffs auf 67,73 US-Dollar steigen lassen. In der vergangenen Woche kostete US-Rohöl sowie europäisches Öl so viel wie seit 2005 nicht mehr.

Die Nordseesorte Brent gilt neben der US-Sorte WTI als Referenzwert für die Ölpreise. Quelle: dpa

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise sind am Montag etwas gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 67,73 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um zwölf Cent auf 61,56 Dollar.

Ein Rückgang der Ölbohrlöcher in den USA habe die Ölpreise zum Wochenauftakt gestützt, hieß es von Marktbeobachtern. Am Freitag hatte die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der amerikanischen Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 5 auf 742 gesunken sei.

Der Rückgang der Bohrlöcher erfolgte, obwohl die Ölpreise in der vergangenen Woche zeitweise den höchsten Stand seit 2015 erreicht hatten. Steigende Ölpreise sprechen eher für eine Ausweitung der Fördermenge in der größten Volkswirtschaft der Welt, weil die vergleichsweise teure Förderung von Schieferöl durch die umstrittene Fracking-Methode bei steigenden Ölpreisen rentabler wird.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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