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Öl Ölpreise steigen leicht

Der schwächere US-Dollar führt zu leichten Preisanstiegen. Zahlreiche politische Konflikte verunsichern weiterhin die Marktteilnehmer.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,48 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 54,21 Dollar.

Am Markt wurde der schwächere US-Dollar als Grund für den leichten Preisanstieg genannt. Da Erdöl in der amerikanischen Währung gehandelt wird, führt ein sinkender Dollarkurs außerhalb des Dollarraums zu steigender Nachfrage. Das stützt meist die Rohölpreise. Am Dienstag hatte ein deutlich aufwertender Dollar die Ölpreise noch gedrückt.

Verunsichert sind Marktteilnehmer nach wie vor wegen der zahlreichen politischen Konfliktherde auf der Welt. Sorgen bereitet vor allem der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Eine Einigung ist nicht in Sicht. Die konjunkturellen Gefahren des Konflikts sind hoch, wie eine scharfe Stimmungseintrübung in der US-Industrie am Dienstag gezeigt hat. Über kurz oder lang könnte sich der Disput in einer fallenden Ölnachfrage niederschlagen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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