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Öl Ölpreise steigen leicht

Ölanleger sind erleichtert, dass der Hurrikan Laura keine großen Schäden an Ölanlagen in den USA verursacht hat. Nachfragesorgen bleiben bestehen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montagmorgen 46,01 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um neun Cent auf 43,06 Dollar.

Ölanleger hatten zuletzt erleichtert reagiert, dass der Hurrikan Laura keine großen Schäden an den Ölanlagen an der Südküste der USA verursacht hatte. In diesem Gebiet befindet sich ein großer Teil der amerikanischen Benzin- und Dieselproduktion. Auch die Ölförderung im Golf von Mexiko wurde von Laura weitgehend verschont.

Grundsätzlich befindet sich der Rohölmarkt weiterhin in einem Spannungsfeld zwischen Nachfragesorgen wegen der Coronakrise und einem tendenziell steigenden Angebot. Für Letzteres ist der Ölverbund Opec+ verantwortlich, weil er seit Anfang August seine Förderbremse wieder etwas gelockert hat. Grund ist die Hoffnung auf eine Beruhigung der Corona-Pandemie.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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