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Öl Ölpreise steigen – Opec rechtfertigt Förderpolitik

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 52 Cent an. Unterdessen hat die Opec Vorwürfen des US-Präsidenten widersprochen.

Die Opec hat sich auf eine Förderkürzung geeinigt. Quelle: dpa

Frankfurt, SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 78,59 US-Dollar und damit 52 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 44 Cent auf 74,29 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den Preisanstieg weiterhin mit Lieferausfällen in Libyen und in Kanada. Außerdem würden die Sanktionen der USA gegen das Opec-Land Iran die Ölpreise nach wie vor stützen. Dies überschatte die jüngst beschlossene Ausweitung der Fördermenge der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderer wichtiger Förderstaaten, darunter Russland.

Unterdessen hat ein Opec-Vertreter jüngsten Vorwürfen des US-Präsidenten Donald Trump gegen das Kartell widersprochen. Die Opec unternehme gemeinsam mit verbündeten Staaten alles, was in ihrer Macht stehe, um eine Angebotsverknappung und damit weiter steigende Ölpreise auf dem Weltmarkt zu vermeiden, sagte der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al Mazroui. Zuvor hatte Trump die Opec aufgefordert, mehr gegen die steigenden Ölpreise zu tun.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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