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Öl Ölpreise steigen – Russland hält Preis von 100 Dollar für denkbar

Die Ölpreise steigen am Freitag weiter – wenn auch nur moderat. Angesichts der angespannten Angebotslage hält Russlands aber noch deutlich höhere Preise für möglich.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Freitag moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember bis zu 85,12 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 51 Cent auf 74,85 Dollar.

Angesichts der angespannten Angebotslage am Rohölmarkt hält Russlands Energieminister Alexander Nowak einen Anstieg der Rohölpreise auf 100 Dollar für denkbar. Dies könnte bereits in diesem Herbst geschehen, sagte Nowak dem russischen Radiosender Business FM. „Der Markt ist sehr nervös und sehr emotional“, sagte der Politiker und verwies etwa auf Angebotsengpässe in Iran.

Die Exporte des drittgrößten Opec-Produzenten Iran sind seit längerem rückläufig und drohen weiter zu fallen. Der Grund sind Wirtschaftssanktionen der USA wegen des Streits über das iranische Atomprogramm. Anfang November treten die Sanktionen in Kraft.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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