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Öl Ölpreise steigen und trotzen IWF-Prognose

Die Ölpreise erholen sich von den Verlusten zum Wochenauftakt. Die gesenkte Wachstumsprognose des IWF hat sich nicht auf die Preise ausgewirkt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben damit einen Teil der deutlichen Verluste der vergangenen Handelstage wieder wettgemacht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 84,31 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 33 Cent auf 74,62 Dollar.

Händler sprachen von einer Gegenbewegung am Ölmarkt. Zum Wochenauftakt hatten unter anderem Aussagen aus dem führenden Opec-Land Saudi-Arabien die Sorge vor einem zu niedrigen Angebot auf dem Ölmarkt gedämpft und die Ölpreise gedrückt.

Eine gekappte Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) konnte die Ölpreise am Morgen vorerst nicht unter Druck setzen. Der IWF hatte zum ersten Mal in zwei Jahren die Prognose für das globale Wachstum gesenkt und begründete dies mit Handelskonflikten, einem zuletzt stärkeren Anstieg der Zinsen und mit Spannungen an den Märkten wichtiger Schwellenländer.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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