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Öl Ölpreise steigen wegen Jemen-Konflikt

Die Angst vor einer Eskalation im Jemen-Konflikt hat die Ölpreise steigen lassen. Politische Instabilität in der Region könnte Auswirkungen auf das Rohölangebot haben.

Donald Trump attackiert Opec wegen steigendem Ölpreis Quelle: dpa

Frankfurt, SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag wegen der Angst vor einer Eskalation im Nahen Osten gestiegen. Nordseeöl der Marke Brent kostete zeitweise so viel wie zuletzt im November 2014. Amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag nur wenig unterhalb seines Ende 2014 erreichten Höchststandes.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 74,98 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 40 Cent auf 69,04 Dollar.

Als Grund der jüngsten Preisaufschläge nannten Marktteilnehmer den sich verschärfenden Konflikt im Jemen. Dort stehen sich seit längerem eine von Saudi-Arabien angeführte Allianz und von Iran unterstützte Huthi-Rebellen gegenüber. Berichte über neue Luftangriffe Saudi-Arabiens und den Tod eines Rebellenanführers deuteten auf eine weitere Eskalation der Lage hin.

An den Ölmärkten schürte die Entwicklung Sorgen wegen möglicher Auswirkungen auf das Rohölangebot. Saudi-Arabien und Iran sind seit langem verfeindet, zugleich aber auch als Zweckgemeinschaft in dem Rohölkartell Opec verbunden.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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