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Öl Ölpreise steigen weiter

Am Donnerstag steigen die Preise auf dem Rohstoffmarkt weiter. Die aktuelle Dollar-Schwäche zieht den Ölpreis im frühen Handel nach oben.

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Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel weiter gestiegen. Händler nannten als Grund unter anderem den auf breiter Front schwachen US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 54,62 Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 63 Cent auf 62,28 Dollar.

Der Dollar tendierte am Donnerstag zu vielen Währungen schwach. Auslöser war die Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Mittwochabend. Die Federal Reserve signalisierte vorerst keine weiteren Zinsanhebungen. Der deutlich vorsichtigere Kurs belastete den Dollar. Rohöl, das überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, wurde deshalb für Investoren außerhalb des Dollarraums günstiger, was die Nachfrage von dort beflügelte.

Am Markt wurde darüber hinaus auf neue Daten der US-Energiebehörde EIA verwiesen. Demnach sind die Öllieferungen Saudi-Arabiens in die USA zuletzt deutlich gefallen. Dies wurde als weiterer Hinweis interpretiert, dass die von der Opec und anderen großen Produzenten wie Russland beschlossenen Förderkürzungen umgesetzt werden. Die Kürzungen wurden wegen des Ölpreiseinbruchs im vierten Quartal 2018 beschlossen. Seit Jahresanfang haben sich die Preise etwas erholt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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