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Öl Ölpreise trotz Opec-Plus-Treffen kaum verändert

Die Förderkürzung durch die Opec könnte sich womöglich bis in die zweite Jahreshälfte verlängern. Die Ölpreise ließen diese Andeutungen bislang noch unberührt.

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Nach dem Treffen der Opec-Plus-Staaten in Aserbaidschan bewegten sich die Preise der Sorten Brent und WTI am Montag kaum. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben sich am Montag nur wenig bewegt. Die Aussicht auf eine mögliche Verlängerung der Förderkürzung durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) konnte den Preisen zum Wochenauftakt vorerst keinen neuen Auftrieb verleihen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,27 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um sieben Cent auf 58,45 Dollar.

Am späten Vorabend hatte der Ölminister Saudi-Arabiens, Khalid Al-Falih, erneut eine Verlängerung der Förderkürzung bis in die zweite Jahreshälfte hinein angedeutet. Bei einem Treffen von Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und verbündeter Staaten in Baku sagte Al-Falih, dass es nach wie vor keinen Ausgleich bei Angebot und Nachfrage auf dem Ölmarkt gebe. Daher müssten die in der sogenannten „Opec+“ zusammengefassten Staaten des Ölkartells sowie verbundene Staaten weiterhin „auf Kurs bleiben“.

Bei dem Treffen in der Hauptstadt von Aserbaidschan machte der saudische Minister deutlich, die Drosselung der Ölproduktion noch mindestens bis Juni aufrechterhalten zu wollen. In den vergangenen Wochen hatte US-Präsident Donald Trump diese Förderpolitik mehrfach kritisiert und die Opec zu einer höheren Ölproduktion aufgerufen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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