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Öl Ölpreise weiter im Aufwind

Die Opec-Produktionskürzungen lassen den Ölpreis weiter ansteigen. Auch die Krise in Venezuela und Sanktionen gegen den Iran machen sich bemerkbar.

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Die Ölpreise können auch am Freitag an die Kursgewinne der Vortage anknüpfen. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben am Freitag an ihre Kursgewinne der vergangenen Tage angeknüpft und sind leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 64,73 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 12 Cent auf 54,53 Dollar.

Fachleute begründen die jüngsten Preiszuwächse vor allem mit den Produktionskürzungen durch das Ölkartell Opec und mit ihm verbündete Förderländer. Die Kürzungen haben den starken Ölpreisverfall vom vergangenen Herbst gestoppt und das Weltmarktpreisniveau seit Jahresbeginn angehoben.

Zu den Produktionskürzungen kommen krisenbedingte Förderausfälle in Venezuela und Ausfälle in Iran, dessen Ölexporte wegen amerikanischer Sanktionen deutlich gefallen sind. Begrenzt werden die Preiszuwächse am Rohölmarkt durch die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Förderung der USA und Nachfragesorgen wegen der schwächeren globalen Konjunktur.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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