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Öl Ölpreise weiter im Aufwind

Der Ölpreis steigt weiter. Die Krise in Libyen sowie neue Spannungen zwischen den USA und Iran verschärfen die Angebotsrisiken.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben am Dienstag weiter zugelegt und sind auf neue fünfmonatige Höchststände gestiegen. Nach wie vor sorgen hohe Angebotsrisiken für Preisauftrieb. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 71,13 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um neun Cent auf 64,49 Dollar. In der Nacht war der Preisauftrieb stärker gewesen.

Marktteilnehmer verweisen auf eine lange Liste mit Risiken für das ohnehin knappe Rohölangebot. Die Krise im erdölreichen Libyen droht sich eher zu verschärfen als zu beruhigen. Hinzu treten neue Spannungen zwischen den USA und dem Opec-Land Iran, nachdem die US-Regierung die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft hat.

Die Angebotsrisiken treffen auf einen Rohölmarkt, der bereits knapp versorgt ist. Dafür sorgt zum einen die Förderstrategie des Ölkartells Opec, die ihr Angebot knapp hält. Zudem hat die Wirtschaftskrise in Venezuela, das die weltweit größten Ölreserven besitzen soll, einen Einbruch der dortigen Förderung zur Folge.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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