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Öl Ölpreise ziehen deutlich an

Am Freitag fielen die Ölpreise unter die 70-Dollar-Marke. Nach einem Treffen der Opec-Staaten und anderen Förderländern haben sie wieder deutlich zugelegt.

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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montag 71,61 US-Dollar. Quelle: E+/Getty Images

Frankfurt, London Die Ölpreise haben sich am Montag spürbar von ihren starken Verlusten in den vergangenen Wochen erholen können. Händler nannten Hinweise auf Produktionskürzungen als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 71,61 US-Dollar. Das waren 1,43 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 85 Cent auf 61,04 Dollar.

Am Wochenende waren deutliche Signale zu vernehmen, die auf ein vermindertes Rohölangebot hindeuten. Zum einen kündigte Saudi-Arabien an, seine Öllieferungen im Dezember um 500.000 Barrel je Tag zu verringern. Zum andern lassen Äußerungen aus den Reihen des Ölkartells Opec darauf schließen, dass die Förderung im kommenden Jahr sinken könnte. Entsprechende Hinweise hatte ein wichtiges Erdölkomitee des Verbunds „Opec Plus“ – bestehend aus der Opec und weiteren großen Förderstaaten – am Wochenende geliefert.

Die Preiszuwächse am Rohölmarkt folgen auf eine lange Verluststrecke. Seit Anfang Oktober sind die Ölpreise um rund 20 Prozent gefallen.

Wichtigster Grund war, dass die USA ihr Ölembargo gegen Iran wesentlich schwächer umgesetzt haben, als dies im Vorfeld erwartet worden war. Weil große Förderer in Erwartung harter Sanktionen ihre Ölproduktion hochgefahren haben, droht ein Angebotsüberschuss, auf den die Produzenten jetzt mit Kürzungen zu reagieren scheinen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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