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Öl Rückgang der US-Ölreserven stützt die Ölpreise

Laut dem Interessenverband American Petroleum Institute sind die amerikanischen Lagerbestände gesunken. Im Fokus steht aber das Opec-Treffen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch leicht gestiegen. Marktbeobachter verwiesen auf einen Rückgang der Ölreserven in den USA, der für etwas Preisauftrieb gesorgt habe. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,05 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 15 Cent auf 40,44 Dollar.

Am späten Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 8,32 Millionen Barrel verzeichnet hat. Sinkende Ölreserven geben den Preisen in der Regel Auftrieb. Sollten die API-Daten am Nachmittag durch die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung bestätigt werden, wäre es der stärkste Rückgang der US-Ölreserven seit Dezember.

Außerdem blicken Investoren gespannt auf ein Treffen von Fachleuten des Ölkartells Opec, das im Lauf des Tages erwartet wird. Es handelt sich um das Komitee JMMC, das die Einhaltung der Förderpolitik seitens der Opec und verbündeter Staaten wie Russland prüft.

Es wird vor allem um die Frage gehen, ob die Länder ab August wieder mehr Rohöl fördern dürfen. Die Staaten hatten ihre Förderung in der Corona-Krise gedeckelt, um die Ölpreise nach einem heftigen Einbruch zu stützen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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