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Öl Sorge vor einem Handelskrieg drückt die Ölpreise

Am Mittwochmorgen legten die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen gegen China vor. Die Angst vor der Eskalation drückt die Ölpreise.

Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 80,06 US-Dollar. Quelle: dpa

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch wegen neuer Sorgen vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 78,33 US-Dollar und damit 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 37 Cent auf 73,74 Dollar.

Die Sorge vor einem Handelskrieg habe die Rohstoffmärkte zur Wochenmitte generell unter Druck gesetzt und auch die Ölpreise mit nach unten gezogen, hieß es von Marktbeobachtern. Der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA und China könnte die Weltwirtschaft insgesamt belasten und damit die Nachfrage nach Rohöl bremsen, erläuterte Analyst Peter O'Connor vom australischen Beratungsunternehmen Shaw and Partners die fallenden Preise.

Am frühen Mittwochmorgen war bekannt geworden, dass die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt haben. Für den Fall des Inkrafttretens der neuen Zölle hat die Regierung in Peking Gegenmaßnahmen angekündigt.

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