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Öl Spannungen zwischen USA und Iran treiben Ölpreis

Der Abschuss einer US-Drohne über iranischem Luftraum beeinflusst am Morgen auch den Ölpreis. Der Preis für ein Barrel Brent kostet 87 Cent mehr als am Vortag.

Seit 2017 ist die Förderbremse in Kraft. Quelle: dpa

SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag wegen Spannungen in der Golfregion gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,69 US-Dollar. Das waren 87 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 68 Cent auf 54,44 Dollar. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA letztes Jahr aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 und der Verhängung neuer Sanktionen gegen den Iran sind auch die Spannungen zwischen den beiden Ländern gewachsen.

Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten am Morgen den Abschuss einer US-Drohne. Eine amerikanische „Global Hawk“-Drohne sei in den iranischen Luftraum in Kuh-Mobarak in der Provinz Hormozgan eingedrungen und von den Revolutionsgarden abgeschossen worden. Diese Provinz liegt direkt am Persischen Golf und ist für Beobachter auch der eventuelle Schauplatz einer militärischen Konfrontation zwischen den beiden Erzfeinden.

Am Mittwochabend hatte ein Rückgang der US-Ölreserven die Ölpreise bereits gestützt. Die US-Regierung hatte einen unerwartet starken Rückgang der Lagerbestände gemeldet. Fallende Ölreserven können ein Hinweis auf ein zu geringes Angebot oder eine hohe Nachfrage sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Mehr: US-Präsident Trump kämpft mit harten Bandagen gegen den Iran – bislang aber ohne Erfolg. Warum das die USA planlos wirken lässt, kommentiert Handelsblatt-Redakteurin Annett Meiritz.

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