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Ölkartell-Treffen Nach mehrjährigen Höchstständen: Ölpreise geben weiter nach

Hauptgrund für die Berg- und Talfahrt ist der Disput innerhalb des mächtigen Ölverbunds Opec plus. Es geht um die künftige Förderpolitik des Verbunds.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel ihre deutlichen Kursverluste der vergangenen Tage leicht ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 73,37 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 17 Cent auf 72,03 Dollar.

Seit die Ölpreise am Dienstag abermals auf mehrjährige Höchststände gestiegen waren, haben sie deutlich nachgegeben. Hauptgrund für die Berg- und Talfahrt ist der Disput innerhalb des mächtigen Ölverbunds Opec plus. Es geht um die künftige Förderpolitik des 23 Länder umfassenden Verbunds. Die Auswirkungen des Streits zwischen der Ölmacht Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind unklar. Mittelfristig sind sowohl steigende als auch fallende Ölpreise denkbar.

Belastet wurden die Rohölpreise zuletzt auch von dem stärker werdenden US-Dollar. Steigt der Kurs der amerikanischen Währung, lastet das oft auf der kurzfristigen Nachfrage. Erdöl wird international in Dollar gehandelt, weshalb der Rohstoff für viele Interessenten bei steigendem Dollarkurs teurer wird.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs

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