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Ölkartell-Treffen Ölpreise stabilisieren sich nach Berg- und Talfahrt

Die Folgen des Disputs innerhalb der Opec plus sind noch nicht abzusehen. Sinkt das Rohölangebot, oder ignorieren Länder jetzt die bisherigen Absprachen?

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst kaum verändert. Am Vortag hatten sie hingegen eine heftige Berg- und Talfahrt hingelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittwochmorgen 74,52 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig auf 73,46 Dollar.

Am Dienstag waren die Rohölpreise zunächst auf mehrjährige Höchststände gestiegen, hatten danach aber kräftig nachgegeben. Auslöser des Auf und Abs war, dass sich der mächtige Ölverbund Opec plus nicht auf eine Förderstrategie für das zweite Halbjahr einigen konnte. Eine angepeilte Förderausweitung wurde aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen dem Ölgiganten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeblasen.

Ein Grund für die erratische Preisbewegung ist, dass die Folgen des Disputs nicht klar sind. Einerseits könnte das Rohölangebot künftig zu gering ausfallen, um die wachsende Nachfrage zu bedienen. Andererseits ist vorstellbar, dass der Ölverbund Opec plus Schaden nimmt und sich einzelne Länder gar nicht mehr an die gemeinsame Strategie einer gedeckelten Förderung halten. In diesem Fall könnte das Angebot deutlich steigen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs

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