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Ölpreis Ölpreise bleiben stabil nach deutlichem Rückgang am Vortag

Die Lage am Ölmarkt entspannt sich nach der Drohnenattacke auf Saudi-Arabien vom Wochenende. Die Preise liegen aber immer noch höher als vor dem Angriff.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch zunächst stabilisiert, nachdem sie am Vortag kräftig nachgegeben hatten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,54 US-Dollar. Das war geringfügig weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 29 Cent auf 59,05 Dollar.

Am Dienstag waren die Preise kräftig um rund vier Dollar gefallen, nachdem sich eine rasche Wiederherstellung der Produktionskapazitäten Saudi-Arabiens abzeichnete. Nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco ist ein Teil der durch den Drohnenangriff vom Wochenende getroffenen Ölanlage in Abkaik bereits wieder hergestellt.

Die Kapazität vor den Angriffen von 4,9 Millionen Barrel je Tag werde voraussichtlich Ende September erreicht. Das ist schneller, als gedacht worden war.

Der Angriff auf die größte Ölanlage Saudi-Arabiens hatte zu Wochenbeginn zu starken Preisanstiegen am globalen Rohölmarkt geführt. Das Königreich ist der größte Erdölexporteur der Welt. Die Erleichterung darüber, dass die Lage offenbar zügig in den Griff zu bekommen ist, hat die Preise wieder fallen lassen. Sie liegen aber immer noch höher als vor dem Angriff.

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