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Online-Möbelhändler Anleger zeigen Made.com bei Börsendebüt die kalte Schulter

Der Börsengang des Online-Möbelhändlers Made.com ist nur eines Beispiel von mehreren Unternehmen, deren IPO in London zuletzt nicht so lief wie erhofft.

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Anleger werden angesichts der großen Zahl an Börsengängen zunehmend vorsichtiger. Quelle: Bloomberg

Der Börsengang des britischen Online-Möbelhändlers Made.com ist gefloppt. Die Aktien starteten bei ihrem Debüt an der Londoner Börse am Mittwoch sieben Prozent im Minus. Der Ausgabepreis von 200 Pence wurde von den Banken bereits am unteren Ende der Preisspanne angesetzt. Im Handelsverlauf erholte sich die Aktie etwas, notierte aber immer noch mehr als vier Prozent schwächer bei 192 Pence.

Made.com ist nur eines von vielen Unternehmen, dessen Börsengang in London zuletzt nicht so lief wie erhofft. Anfang April war der hochgelobte Börsengang des Essenslieferdienstes Deliveroo schiefgegangen – die Aktien brachen am ersten Handelstag um fast ein Drittel ein. Analysten fürchteten bereits damals, dass Anleger wegen einer Flut an Börsengängen zunehmend vorsichtiger werden.

In Frankfurt startete der Online-Modehändler About You bei seinem Debüt am Mittwoch dagegen mit Gewinnen. Made.com wurde 2010 gegründet und ist in acht europäischen Ländern aktiv - darunter auch Deutschland. Weil in Folge der Corona-Pandemie Einzelhändler und Möbelläden geschlossen waren, sind die Erlöse ähnlich wie bei Home24 und Westwing in die Höhe geschossen.

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