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Provokation aus Nordkorea Raketentest treibt Goldpreis auf Jahreshoch

Nach dem nordkoreanischen Raketentest erreicht der Goldpreis ein Jahreshoch. Am Dienstagmorgen steigt die Feinunze auf den höchsten Stand seit November 2016. Ein Ende des Trends ist nicht abzusehen.

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Marktbeobachter begründeten den deutlichen Anstieg mit der gestiegenen Unsicherheit unter den Anlegern nach zahlreichen Terroranschlägen in Europa, dem politischen Hickhack in den USA und der sich zuspitzenden Nordkorea-Krise. Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Nach dem Flug einer nordkoreanischen Rakete über Japan haben sich Anleger in das als sicherer Hafen geltende Gold geflüchtet. Die Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg am Dienstagmorgen in Singapur auf den höchsten Stand seit November 2016. Zwischenzeitlich erreichte der Preis nach Bloomberg-Daten 1322,41 US-Dollar und lag zuletzt nur leicht darunter.

Seit dem Frühjahr pendelt der Preis für eine Feinunze zwischen 1.200 und 1.300 US-Dollar. Seit Monatsanfang hat die Feinunze nun rund 4 Prozent an Wert zugelegt, seit Jahresbeginn beträgt das Plus gut 15 Prozent.

Marktbeobachter begründeten den deutlichen Anstieg mit der gestiegenen Unsicherheit unter den Anlegern nach zahlreichen Terroranschlägen in Europa, dem politischen Hickhack in den USA und der sich zuspitzenden Nordkorea-Krise. Gold gilt traditionell als Rückzugsort für Investoren in schwierigen Zeiten.

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