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Raiffeisen Bank Österreichisches Institut will Polbank an die Börse bringen

Nach gescheiterten Verkaufsverhandlungen will die österreichische Raiffeisen Bank Tochter Polbank an die Börse bringen – zum Teil zumindest. Raiffeisen-Risikochef Johann Strobl kündigt bereits weitere Einschnitte an.

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Die österreichische Raiffeisen Bank International will die Polbank an die Börse bringen. Quelle: Reuters

Wien Die österreichische Raiffeisen Bank International legt nach den geplatzten Verkaufsverhandlungen für die Polbank nun den Fokus auf einen Börsengang der polnischen Tochter. „Wir werden den Börsengang jetzt vorbereiten, hoffen auf gute Marktbedingungen und hoffen ihn bis Ende Juni erfolgreich abschließen zu können“, sagte der künftige Bankchef und derzeitige Risikovorstand Johann Strobl am Dienstag. Der Verkauf der Polbank an die polnische Alior Bank war vor kurzem überraschend gescheitert.

Geplant sei, 15 Prozent des polnischen Institutes an die Börse zu bringen. „Am Ende ist die Frage, wie wird der Preis sein. Aber mehr werden wir eher nicht machen“, sagte Strobl. Nach dem Börsengang werde man sich ansehen müssen, wie man die Polbank langfristig positioniert. Ein weiterer größerer Mitarbeiterabbau werde wohl nicht vermeidbar sein, kündigte Strobl an.

Zum Ende des ersten Halbjahres zählte die Polbank noch rund 4800 Mitarbeiter. Grundsätzlich sei der polnische Markt ein attraktiver Markt, durch die Banksteuer habe er aber an Attraktivität verloren, sagte Strobl.

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