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Ratingagentur Fitch belässt Italiens Rating-Einstufung trotz Regierungskrise bei „BBB“

Trotz des Scheiterns der italienischen Regierung belässt die Rating-Agentur ihre Einstufung auf dem bisherigen Niveau. Das liegt nur noch zwei Stufen über dem sogenannten „Ramschniveau“.

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Das Parlamentsgebäude in Rom. Die bisherige Koalition aus Rechts- und Linkspopulisten ist gescheitert. Quelle: Reuters

Rom Italiens Bonitätsnote bleibt trotz des Regierungsbruchs in Rom vorerst bestehen: Die Agentur Fitch beließ am Freitag ihre Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes bei „BBB“. Das sind noch zwei Stufen über dem sogenannten Ramschniveau. Der Ausblick für das Rating ist negativ. Grund sei die Unsicherheit infolge der gegenwärtigen politischen Entwicklung.

Italiens Vize-Regierungschef Matteo Salvini hatte zuvor die rechtspopulistische Koalition mit den 5 Sternen gesprengt. Er will durch eine rasche Neuwahl selbst Ministerpräsident werden. Seine weit rechts stehende Lega beantragte zum Wochenschluss ein Misstrauensvotum im Senat gegen Ministerpräsident Giuseppe Conte – nur 14 Monate nach Amtsantritt der Regierungskoalition.

Mehr: Die Populisten-Regierung in Italien ist gescheitert, doch einen schnellen Durchmarsch gibt es für Matteo Salvini nicht. Neuwahlen finden frühestens im Oktober statt.

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