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Ratingagentur Moody's stuft Türkei herab – Ausblick weiter „negativ“

Das türkische Finanzministerium kritisiert zugleich die Ratingagentur Moody's und zweifelt die Objektivität der negativen Einstufung an.

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Das Finanzministerium des Landes kritisiert die Entscheidung der Ratingagentur scharf. Quelle: Reuters

Istanbul Die Ratingagentur Moody's hat ihre Bewertung für die Türkei von „Ba3“ auf „B1“ gesenkt. Die Papiere rutschen damit um eine Stufe tiefer in den so genannten „Ramschbereich“ hinein. Der Ausblick bleibe „negativ“, teilte die US-Agentur am Freitag mit. Hintergrund sei die steigende Gefahr einer Handelsbilanzkrise, hieß es zur Begründung.

Das Vertrauen schwinde, dass die Türkei weiter die hohen Geldsummen anlocken könne, die für die Zahlung von Schulden und die Aufrechthaltung des Wachstums nötig seien. Das türkische Finanzministerium erklärte in einer ersten Reaktion, die Herabstufung entspreche nicht den wirtschaftlichen Indikatoren des Landes. Dies wecke Zweifel an der Objektivität der Analyse.

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