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Renditen gesunken Anleihen aus Griechenland und Mazedonien profitieren vom Ende des Namensstreits

Griechenland hat nach langem Streit den Namen der Republik Nord-Mazedonien akzeptiert. Das sorgt für einen Run auf Staatsanleihen beider Länder.

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Das griechische Parlament stimmte Ende vergangener Woche der Umbenennung der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien in Republik Nord-Mazedonien zu. Quelle: dpa

Frankfurt Nach der Beilegung des Namensstreits um Mazedonien decken sich Anleger mit griechischen und mazedonischen Anleihen ein. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen griechischen Papiere am Montag auf ein Vier-Monats-Tief von 4,068 Prozent.

Die fünfjährigen Bonds rentierten mit 3,016 Prozent so niedrig wie zuletzt vor fünf Monaten. Die Rendite der bis 2021 laufenden mazedonischen Papiere hielt sich mit 1,557 Prozent in Reichweite ihres Vier-Monats-Tiefs vom Freitag.

Ende vergangener Woche hatte das griechische Parlament der Umbenennung der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien in Republik Nord-Mazedonien zugestimmt und damit einen jahrzehntelangen Streit beendet. Damit ist der Weg frei für eine Aufnahme Mazedoniens in EU und Nato.

Griechische Anleihen profitierten zudem von der Aussicht einer Rückkehr des krisengeplagten Mittelmeer-Anrainers an den Kapitalmarkt, sagte Anlagestratege Daniel Lenz von der DZ Bank. Zwar bereite die hohe Verschuldung Griechenlands Anlegern noch Kopfschmerzen. „Eine neue Emission würde aber zeigen, dass das Lauf auf dem richtigen Weg ist.“ Insidern zufolge will Griechenland eine neue fünfjährige Anleihe auflegen.

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