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Rohstoffe Angst vor Lieferengpässen treibt den Kupferpreis

Der anhaltende Handelsstreit sowie ein Minenstreik in Chile verteuern das Industriemetall – der Preis pro Tonne stieg um ein knappes Prozent.

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Der Preis für eine Tonne lag am Dienstag bei 6011,50 US-Dollar. Quelle: dpa

Frankfurt Aus Furcht vor Lieferausfällen decken sich Anleger mit Kupfer ein. Das Industriemetall verteuerte sich am Dienstag um ein knappes Prozent auf 6011,50 Dollar je Tonne. Genährt würden diese Spekulationen vom anhaltenden Streik in der chilenischen Mine Chuquicamata, schrieben die Analysten der ANZ Bank.

Angesichts des Handelsstreits USA/China seien aber keine weiteren größeren Kursgewinne zu erwarten, betonte Analyst He Tianyu von der Beratungsfirma CRU. Einige Experten fürchten, dass ein Scheitern der geplanten Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping Ende der Woche die Welt in eine Rezession stürzt.

Dies würde die Kupfer-Nachfrage dämpfen. Die Arbeiter der Chuquicamata-Mine fordern vom Betreiber Codelco eine bessere Gesundheitsversorgung und eine höhere Altervorsorge. Am Wochenende hatten sie ein nachgebessertes Angebot des chilenischen Staatskonzerns abgelehnt. Chuquicamata ist eine der wichtigsten Lagerstätten für den weltgrößten Kupfer-Förderer. Die Mine wandelt sich derzeit von einem Tage- zu einem Untertagebau, wodurch Arbeitsplätze wegfallen. Ursprünglich hatte Codelco für 2019 die Förderung von 459.000 Tonnen Kupfer angepeilt.

Mehr: Öl und Metalle haben im ersten Quartal so viel gewonnen, wie für das gesamte Jahr 2019 eigentlich vorausgesagt war. Doch jetzt droht das Ende der Preisrally.

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