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Rohstoffe Atempause im Handelskonflikt stabilisiert die Ölpreise

Der Handelskonflikt belastet den Rohölmarkt: Seit Mitte Juli sind die Ölpreise um gut zehn Prozent gefallen. Am Mittwoch stagnieren die Preise vorerst.

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Ölpumpen auf einem Ölfeld bei Ponca City in Oklahoma (USA). Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel kaum von der Stelle bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,94 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stagnierte bei 53,63 Dollar.

Trotz der jüngsten Stabilisierung stellt der Handelskonflikt zwischen den USA und China eine erhebliche Belastung für den Rohölmarkt dar. Seit Mitte Juli sind die Erdölpreise um gut zehn Prozent gefallen. Es wird befürchtet, dass der Handelsstreit die ohnehin geschwächte Weltwirtschaft zusätzlich belastet. Dies würde die Nachfrage nach Rohöl und Ölprodukten wie Benzin belasten.

Unterdessen berichtete das American Petroleum Institute über einen abermaligen Rückgang der amerikanischen Rohölreserven. Am Mittwochnachmittag veröffentlicht die US-Regierung ihre Zahlen. Sollten die Bestände ebenfalls sinken, wäre es der achte Rückgang in Folge. Die fallenden Ölvorräte haben die Erdölpreise in den vergangenen Wochen zumindest zeitweise etwas stützen können.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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