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Rohstoffe Brent notiert schwächer – Preis für WTI sinkt deutlich

Bei den Ölpreisen geht es am Freitag deutlich abwärts. Nun richtet sich der Blick auf das Opec-Treffen in der nächsten Woche.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Freitag deutlich unter Druck geraten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 47,45 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen um über zwei Prozent auf 44,70 Dollar.

Zuletzt sind die Ölpreise wieder etwas gefallen, nachdem sie im Laufe der Woche den höchsten Stand seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr erreicht hatten. Für Auftrieb sorgt am Ölmarkt die Aussicht auf bald verfügbare Virus-Impfstoffe. Die Hoffnung lautet, dass dann Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie wegfallen könnten, was der Konjunktur zugute käme und den Ölverbrauch steigen ließe. Rasche und flächendeckende Impfungen sind aber unwahrscheinlich.

In dieser Gemengelage müssen die großen Ölförderländer Anfang kommender Woche über ihre Förderpolitik entscheiden. Es wird damit gerechnet, dass der Ölverbund Opec+ seine Produktion entgegen der bisherigen Planung Anfang 2021 nicht anhebt, sondern bestehende Fördergrenzen weiterführt. Damit würde der Verbund auf die kurzfristigen Konjunkturdämpfer infolge der aktuellen Virus-Welle reagieren.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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