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Rohstoffe Die geringere Nachfrage nach Öl senkt den Preis

Gründe könnten die gesenkte Bedarfsprognose der Opec sein sowie die Währungskrise der Türkei. Die Anleger seien nervös.

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Der Preis von Brent-Öl aus der Nordsee sank um 2,2 Prozent auf 71,23 Dollar je Barrel. Quelle: dpa

Frankfurt Aus Furcht vor einer sinkenden Nachfrage ziehen sich Anleger aus dem Rohölmarkt zurück. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich am Montag um 2,2 Prozent auf 71,23 Dollar je Barrel.

Als einen Grund für die Verkaufswelle nannten Börsianer die gesenkten Bedarfsprognosen durch die Opec. Außerdem mache die Währungskrise in der Türkei Anleger nervös, sagte Jim Ritterbusch, Chef der Beratungsfirma Ritterbusch & Associates.

Zwar sei das Land ein relativ kleiner Rohöl-Importeur mit einem Anteil von etwa einem Prozent am Weltmarkt. Kurzfristig sei daher nicht mit Verwerfungen zu rechnen. „Aber es könnte in einigen Monaten einen dramatischen Einfluss auf Angebot und Nachfrage haben.“ Einige Experten befürchten, dass sich die wirtschaftlichen Probleme der Türkei zu einer Schwellenländerkrise ausweiten könnte.

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