Rohstoffe Dollar-Stärke setzt Goldpreis erneut zu

Der starke US-Dollar drückt den Goldpreis nach unten. Grund für die Stärke des Dollars ist die unsichere Zukunft der Euro-Zone im Zuge der Schuldenkrise.

Der erstarkte US-Dollar drückt den Goldpreis. Quelle: dpa

FrankfurtDie Stärke des US-Dollars infolge der anhaltenden Unsicherheiten um die Euro-Schuldenkrise hat dem Goldpreis am Mittwoch zugesetzt. Wie schon zu Wochenfang gab der Preis für das Edelmetall nach, am Mittag um 0,6 Prozent auf 1689,70 Dollar pro Feinunze.

Der Dollar-Index, der im Verhältnis zu einem Korb anderer Währungen ermittelt wird, kletterte um 0,7 Prozent auf den höchsten Stand seit sieben Wochen. Eine stärkere US-Währung macht Rohstoffe für Anleger außerhalb des Dollar-Raumes teurer und damit unattraktiver.

Auf dem Goldpreis lastete zudem der Verfall von Optionen für Gold-Termingeschäfte an der Comex. Im November ist der Goldpreis bisher um rund ein Prozent gefallen, auf Jahressicht ergibt sich indes ein Plus von fast 20 Prozent.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%