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Rohstoffe Konjunkturhoffnungen treiben Ölpreise an

Die USA machen laut Präsident Biden „unglaubliche Fortschritte“ bei ihrer Impfkampagne. Auch gleichzeitig sinkende Ölreserven stützen die Preise.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch zunächst gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,94 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 59,52 Dollar.

Am Markt wurde auf Fortschritte bei den Corona-Impfungen und damit verbundenen Hoffnungen auf eine Konjunkturerholung mit höherer Nachfrage nach Rohstoffen verwiesen. US-Präsident Joe Biden sprach von „unglaublichen Fortschritten“ bei der Impfkampagne.

In den USA sollen alle Erwachsenen in weniger als zwei Wochen einen Termin für eine Impfung vereinbaren können. Vor dem Hintergrund der Corona-Impfungen hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Vortag die Konjunkturprognose angehoben.

Außerdem wurden die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA gestützt. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 2,6 Millionen Barrel verzeichnet hat. Sinkende Ölreserven stützen in der Regel die Ölpreise.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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