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Rohstoffe Ölpreis kommt nach Opec-Entscheidung ins Rutschen

Nachdem die Organisation Erdöl exportierender Länder eine Erhöhung der Ölfördermengen beschlossen hat, geben weltweit die Preise nach.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

New York/London Nach der Einigung auf höhere Ölfördermengen haben die Preise für Rohöl am Montag nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um bis zu 2,4 Prozent auf 73,74 Dollar.

Die US-Leichtölsorte WTI kostete mit 68,16 Dollar je Fass gut ein halbes Prozent weniger. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und andere führende Öl-Länder wie Russland einigten sich am Freitag auf einen Anstieg der Ölproduktion um eine Million Barrel pro Tag. Am Freitag hatten die Ölpreise zunächst zugelegt, weil Investoren mit einer noch stärkeren Ausweitung gerechnet hatten.

Auf einer Pressekonferenz am Samstag habe die Opec ihre Pläne konkretisiert und alleine für das zweite Halbjahr eine Förderausweitung von einer Million Barrel pro Tag in Aussicht gestellt, erklärten die Analysten der US-Bank Goldman Sachs.

Dies sei eine größere Menge als erwartet. Rohstoffexperte Edward Bell von der Emirates NBD Bank sagte, der Löwenanteil der höheren Fördermengen werde voraussichtlich von Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten getragen. Für den Rest des Jahres erwartet Bell wegen der neuen Fördermengen der Opec einen Ölpreis zwischen 65 und 70 Dollar pro Barrel.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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