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Rohstoffe Ölpreise an Silvester leicht gefallen

Das Handelsvolumen ist kurz vor Jahresende gering. Die in den USA stärker als erwartet gefallenen Rohöllagerbestände stützen die Ölpreise nicht.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind an Silvester leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagvormittag 51,37 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 25 Cent auf 48,15 Dollar.

Der Handel verlief kurz vor dem Jahresende in ruhigen Bahnen. Die Handelsvolumen waren sehr gering. Die in den USA laut Daten vom Mittwoch stärker als erwartet gefallenen Rohöllagerbestände stützten die Ölpreise nicht. Die Vorräte sanken in der vergangenen Woche laut Energieministerium um 6,1 Millionen Barrel auf 493,5 Millionen Barrel. Analysten hatten mit einem Rückgang um 3,1 Millionen Barrel gerechnet.

Die Ölpreise haben in diesem Jahr eine heftige Berg- und Talfahrt hinter sich gebracht. Zu Jahresbeginn lag der Brent-Preis noch bei rund 70 Dollar. In der ersten Corona-Welle war er dann im April allerdings bis auf unter 20 Dollar eingebrochen. Der WTI-Preis sank aus technischen Gründen sogar unter Null. Danach stiegen die Ölpreise im Zuge der wirtschaftlichen Erholung wieder. Zuletzt sorgten die Fortschritte bei den Impfstoffen für Auftrieb.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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