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Rohstoffe Ölpreise bewegen sich kaum

Ein Trump-Tweet zum Ölkartell Opec erregte am Donnerstagabend erneut die Märkte. Trotzdem bleiben die Ölpreise zum Handelsstart stabil.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,83 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stagnierte bei 70,32 Dollar.

Am Donnerstag hatte eine Twitter-Nachricht von US-Präsident Donald Trump am Markt für Aufregung gesorgt. Zum wiederholten Male forderte er das Erdölkartell Opec auf, die Rohölpreise zu senken. Die Auswirkungen auf die Preise am Ölmarkt hielten sich jedoch in Grenzen.

Trump vertritt seit längerem die Position, die Opec treibe mit ihrer Angebotspolitik die Erdölpreise nach oben. Fachleute sehen jedoch zumindest eine Mitschuld Trumps: Seine Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran und das daran anknüpfende faktische Ölembargo gegenüber dem Opec-Land führen zu einer Verknappung des Ölangebots und treiben die Preise, lautet das Argument.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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