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Rohstoffe Ölpreise bleiben auf erhöhtem Niveau

Die Stimmung am Ölmarkt ist gekennzeichnet durch die Hoffnung auf konjunkturelle Besserung bei zugleich hohen Risiken. Auftrieb geben Impfstoff-Erfolge.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst wenig bewegt. Sie liegen weiterhin in der Nähe ihres höchsten Standes seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 50,60 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls leicht um 14 Cent auf 47,48 Dollar.

Leichten Druck auf die Rohölpreise übten zuletzt neue Lagerdaten aus den USA aus. Der Industrieverband API hatte am Dienstagabend einen Anstieg der landesweiten Erdölvorräte gemeldet.

An diesem Mittwoch folgen die offiziellen Wochendaten der Regierung. Diese lösen oft deutliche Marktbewegungen aus, die sich jedoch häufig als kurzlebig erweisen.

Die Lage am Ölmarkt ist gegenwärtig gekennzeichnet durch die Hoffnung auf konjunkturelle Besserung bei zugleich hohen Risiken. Erfolge in der Corona-Impfstoffforschung haben den Ölpreisen in den vergangenen Wochen einen deutlichen Schub verliehen.

Dem stehen jedoch praktische Probleme wie eine ausreichende Impfstoffproduktion und eine flächendeckende Verteilung gegenüber. Entsprechend ungewiss sind die Aussichten für die Konjunktur und die Ölnachfrage.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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