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Rohstoffe Ölpreise fallen leicht – Förderstreit im Fokus

Streit in den wichtigsten Förderländern belastet den Ölpreis. Thema ist, ob die Opec+ die bestehenden Förderbeschränkungen verlängern soll.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gefallen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 39,29 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 73 Cent auf 36,56 Dollar.

Die Ölpreise leiden unter dem Streit zwischen wichtigen Förderländern. In dem Verbund Opec+ geht es derzeit darum, ob und wie lange die bestehenden Förderbeschränkungen verlängert werden sollen. Laut Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg wollen Russland und Saudi-Arabien die derzeit geltenden Beschränkungen um einen Monat verlängern.

Es sei hier eine vorläufige Einigung gefunden worden. Beide Länder fordern jedoch laut dem Bericht andere Länder auf, ihre Förderung stärker zu reduzieren, da sie sich zuletzt nicht an die beschlossen Quoten gehalten hätten. Im Fokus der Kritik steht offenbar vor allem der Irak.

Die Rohölbestände in den USA waren laut Daten vom Mittwochabend in der vergangenen Woche überraschend gefallen. Die Ölpreise profitierten davon aber nicht. Händler verwiesen auf die deutlich gestiegenen Destillatebestände (Heizöl, Diesel). Die Nachfrage nach Diesel fiel laut Energieministerium auf den tiefsten Stand seit 21 Jahren. Die Daten zeigen, dass die Nachfrage nach Ölprodukten nicht so anzieht, wie von vielen erwartet.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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